Hilft die Infrarotkabine bei einer Corona-Virusinfektion? - Informationen zu Infrarotkabinen zahlreicher Hersteller

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Hilft die Infrarotkabine bei einer Corona-Virusinfektion?

Immer wieder wird gefragt: kann die Infrarotkabine eine Infektion durch das Coronavirus stoppen?

Bekannt ist, dass eine klassiche Infrarotkabine, die aus der Medizin kommt, leicht und dabei von jedermann sofort nachprüfbar ein künstliches Fieber im Blut erzeugen kann.

Wenn man sich so die Werbe-Informationen zu den verschiedensten angebotenen Infrarotkabinen (manchmal auch Infrarotsauna, Rotlichtkabine oder Infrarot-Wärmekabine genannt) anschaut, dann reden (fast) alle über "Immunsystem stärken", "therapeutisch", "künstliches Fieber", "Gesundheit fördern" oder "Hyperthermie" und könnten so suggerieren, dass man mit dem jeweils angepriesenen Modell auch eine Virusinfektion wie das Coronavirus beeinflussen kann - also lindern, bremsen oder gar verhindern.

Doch ist dem wirklich so?    Was kann denn eine Infrarotkabine?
Dazu sollten wir zuerst realsieren, dass Infrarotkabine nicht gleich Infrarotkabine ist!
Es gibt mitlerweile die verschiedensten Infrarottechniken, die sich in der Wirkung auf den menschlichen Körper teilweise fundamental unterscheiden.
Zu einigen wenigen IR-Strahlern gibt es Untersuchungen neutraler Stellen.
Auch wir haben die Wirkung verschiedener IR-Systeme untersucht und Muster entdeckt, die uns dazu führten die verschiedenen IR-Strahler am Markt aufgrund ihrer fiebererzeugenden Möglichkeiten in 4 Gruppen einzuteilen.

Wir unterscheiden:
- Flächenstrahler, deren IR-strahlung bereits auf der Hornhaut in Wärme umgesetzt wird
- Wellness-Strahler, die etwas in die Haut eindringen
- Medi-Strahler, bei denen ein guter Teil der Strahlung in der Nähe der Blutkapillaren in Wärme umgesetzt wird
- Vollspektrumstrahler mit viel IR-A im Spektrum, die tiefer in den Körper eindringen

Durch Messungen haben wir herausgefunden:
Medi-Strahler haben das größte Potential, schnell und sicher das Blut auf Fieberniveau zu erwärmen.



Die Wirkungsweise verschiedener Infrarotkabinen im Detail:
Alle Infrarotstrahler senden eine unsichtbare Wärmestrahlung aus.
Die Luft wird beim Durchtritt der Strahlung nur wenig erwärmt.

Trifft Infrarotstrahlung auf Holz (Kabinenwände) nimmt dieses etwa 10% der auftreffenden Wärmestrahlung auf und erwärmt sich langsam. Die anderen 90% der Infrarotstrahlung werden vom Holz reflektiert.
Dabei ist die Holzart unerheblich; die Unterschiede sind nur marginal!

Trifft Infrarotstrahlung auf einen Menschen, dann dringt sie je nach Wellenlänge unterschiedlich tief ein, bevor sie in Wärme umgesetzt wird.

Die sehr langwellige IR-C Strahlung von Flächenstrahlerkabinen wird schon auf der Hornhaut komplett in Wärme umgesetzt. Diese sanfte Wärme sickert nur langsam tiefer in den Körper. Deshalb sind Flächenstrahlerkabinen bestens zum Relaxen und für stundenlange Infrarotbäder geeignet.
Für ein Immunsystem stärkendes künstliches Fieber ist der Wärmeeintrag zu oberflächlich und gering.

Von Tiefenwärme spricht man, wenn die Infrarotstrahlung signifikant in die Haut eindringt. Vereinfacht ausgedrückt kann dies IR-A und IR-B Strahlung (Vollspektrumstrahler, Medi-Strahler, Wellness-Strahler).
Die Strahlung von
Medi-Strahlern und Wellness-Strahlern (IR-B/C Strahler) dringt so weit in die Haut, dass die erzeugte Wärme sehr gut von Blutkapillaren aufgenommen und schnell im Blutkreislauf verteilt werden kann. Bei längeren Badezeiten (ab ca. 20 Minuten) kann das Blut bis auf Fieberniveau erwärmt werden.

Fieber kann eine ganze Reihe gesundheitsfördernder Vorgänge auslösen, wie z.B.:
- bessere Durchblutung von Organen und Peripherie
- Stärkung der Immunabwehr
- Stoffwechselbeschleunigung
- höherer Kalorienverbrauch auch durch Schweißbildung

Anmerkung: die Infrarotkabine stammt ursprünglich aus der Medizin. Erfinder war ein japanischer Arzt.
Verwendet wurden ausschließlich
Medi-Strahler. Sie sind immer noch die Strahler, die auf gut verträgliche Weise sicher ein künstliches Fieber im Blut erzeugen können.

Wellness-Strahler  sind sanfter und noch verträglicher. Das Fieberniveau im Blut wird aber langsamer erreicht.

Die Strahlung von Vollspektrumstrahlern (IR-A/B/C Strahler mit viel IR-A) dringt tiefer ins Gewebe ein. Sie kann deshalb die Muskulatur direkt erwärmen. Andererseits steht nur ein kleinerer Teil zur Ewärmung des Blutes zur Verfügung. Das Einsatzgebiet von Vollspektrumstrahlern liegt daher in der Behandlung von akuten Muskelverspannungen. Hier sind sie unübertroffen. Vollspektrumstrahler sind eine moderne Variante der "guten alten Rotlichlampe".

Vollspekrumstrahler belasten die Haut und sollen bei regelmäßiger Anwendung maximal 15 Minuten am Tag genutzt werden.
Diese Zeit ist zu kurz, um ein künstliches Fieber sicher zu erreichen.
Vollspektrumstrahler stehen zudem im Verdacht, bei häufiger (mehr als 2-3x pro Woche) übermäßiger (länger als 15 Minuten) Anwendung die Haut zu überlasten und letztlich zu schädigen.
Eigene Untersuchungen erhärten den Verdacht, dass es zumindest in nicht vorhersehbaren Einzelfällen zu einer Überlastung der Haut kommen kann (zeigt sich durch Hautbrennen noch Stunden nach der Exponation).
Vollspektrumstrahler also maximal 3mal pro Woche für maximal je 15 Minuten anwenden. Dies ist in der Regel auch ausreichend zur Bekämpfung von akuten Muskelverspannungen.

Erfahren Sie, welche Infrarotkabinen am besten zu Ihnen passen und rufen Sie
die herstellerunabhämgige Beratungshotline an: 030 521 34 864




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